KWF-Ausschreibung TD | IKT

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KWF-Ausschreibung TD | IKT Kärnten

Unterstützung innovativer Projektvorhaben von Kärntner KMU im Bereich Technologische Dienstleistungen und Informations- und Kommunikationstechnologien

Info

Unterstützung innovativer Projekt­vorhaben im Bereich wissensbasierte, techno­logische Dienst­leistungen und technologie­orientierte Produkt­innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie

Wer

KMU sowie GründerInnen und Start-ups

Was

Investitions- und Personalkosten sowie Dienstleistungen im Gesamtausmaß von höchstens 250.000 EUR

Wie

Kontakt­aufnahme
Beratung
Einreichung
Entscheidung
Projektdurchführung
Auszahlung

Wann

Einreichfrist 1. Call:
30. März bis 18. Mai 2017

Einreichfrist 2. Call:
Voraussichtlich im Oktober 2017

Kurzinformationen

Die Zielsetzung dieser KWF-Ausschreibung ist, Kärntner KMU (des sekundären und tertiären Wirtschaftssektors) sowie GründerInnen und Start-ups  bei der Umsetzung innovativer Projektvorhaben im Bereich wissensbasierte, technologische Dienstleistungen und technologieorientierte Produktinnovationen zu unterstützen. Eingereichte Projektvorhaben sollen zu neuen oder deutlich verbesserten  Produkten oder Dienstleistungen führen. Die Projekte können in eigener Entwicklungsarbeit oder in Kooperation mit einer wissenschaftlichen Einrichtung (universitär oder außeruniversitär) bzw. mit einem anderen KMU realisiert werden. Für ausgewählte Projektteile können externe Projektpartner (auch Großunternehmen) herangezogen werden.

Die Anzahl der Projekte, die gefördert werden können, ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Budgetmittel limitiert. 

Details zur Förderung

  • Steigerung des Technologietransfers durch verstärkte Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Erleichterung der Umsetzung innovativer Ideen in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen
  • Steigerung der Anzahl von technologisch innovativen Projekten
  • Steigerung der Arbeitsteilung in Wertschöpfungsprozessen und somit Optimierung der Fertigungstiefe,  Realisierung von höheren Spezialisierungsgraden
  • Steigerung der Investitionen in Forschung und Entwicklung im Dienstleistungsbereich
  • Unterstützung zur strategischen Weiterentwicklung bzw. Neupositionierung von KMU

Die nächste Einreichfrist startet voraussichtlich im Oktober 2017.

Unternehmensgröße

KMU sowie GründerInnen und Start-ups

Förderungswerber (Branchen)

Natürliche oder nicht natürliche Personen, die ein Unternehmen in den Bereichen Industrie, produzierendes Gewerbe, produktionsnahe Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) mit Sitz oder Betriebsstätte in Kärnten betreiben

 

Die Innovationen müssen – gemäß dem Stand der Technik im jeweiligen Wirtschaftszweig – neu oder wesentlich verbessert sein. Rein inkrementelle Entwicklungen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Die Leistungserbringung muss überwiegend in Kärnten erfolgen. Das heißt, dass rund 80 % der Projektkosten – insbesondere jene der Softwareentwicklung – in Kärnten erfolgen müssen. Bei der Realisierung muss das Risiko beim Förderungswerber liegen. Auftragsentwicklung bzw. Produktpflege sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Im Rahmen der Ausschreibung sind 500.000 EUR Förderungsmittel vorgesehen.

Maximal förderungsfähige Kosten

Investitions- und Personalkosten sowie externe Entwicklungskosten im Gesamtausmaß von 250.000 EUR.

Art und Ausmaß der Förderung

Nicht zurückzuzahlender Zuschuss von maximal 30 % der förderungsfähigen Kosten, abhängig vom Innovationsgrad des Projektvorhabens. Dieser wird in der Jury ermittelt. Bei einem Innovationsgrad von gut oder mäßig erfolgt eine Reduktion um je 3 Prozentpunkte.

Maximale Förderungshöhe je Projekt

75.000 EUR

Beurteilungskriterien

  • Neuheit des Produkts, des Verfahrens oder der Dienstleistung
  • Systematische Reproduzierbarkeit der Dienstleistung
  • Nutzen der Innovation (Kunden, Gesellschaft etc.)
  • Technischer Schwierigkeitsgrad
  • Strategische Bedeutung für das Unternehmen (Nachhaltigkeit)
  • Unmittelbare Auswirkung auf das Unternehmen
  • Projekt- und Umsetzungsplanung
  • Auswirkungen auf den Markt
  • Ausschreibungskonformität

Die Bewertung der eingereichten Projektvorhaben erfolgt durch eine Experten-Jury, bestehend aus Univ.-Prof. DI Dr. Hermann Hellwagner (Institutsvorstand des Instituts für Informationstechnologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt AAU), MMag. DI Markus Proske (Programmleitung AT:net der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG) und  DI Karl Biedermann, MSc (Bereich Hochtechnologieförderung des Austria Wirtschaftsservice aws). 

Ing. Robert Raindl, Bakk.
raindl@kwf.at
0463 55 800-43

Bettina Felfernig, BSc
felfernig@kwf.at
0463 55 800-23

Mag. Hans Jörg Peyha
peyha@kwf.at
0463 55 800-23